Einsamkeit
>Alfredo Le Mont< sagt über die Einsamkeit: zurück
Einsamkeit ist eine Gefängniszelle, die sich nur von innen öffnen lässt. Lassen Sie uns die Tür dieser Zelle gemeinsam öffnen.
Einsamkeitsgefühle sind ein Alarmzeichen, dass sich in Ihrem Leben etwas geändert hat und/oder Sie Ihren Bedürfnissen nicht gerecht werden.
Sie sollten sie zum Anlaß nehmen, zu lernen mit sich selbst zufriedener zu sein. Wieder auf andere Menschen zugehen.
Warum gibt es in unserer Zeit, in der wir einen Brief per Fax oder Mail in Augenblicken versenden können, jederzeit per Handy erreichbar sind und andere ebenfalls erreichen, immer mehr einsame Menschen? Coach & Ansprechpartner
Viele Menschen fühlen sich alleingelassen, einsam und ungeliebt. Irgendwie vom Leben abgetrennt. Einsamkeit ist für sie fast schmerzhafter als eine körperliche Erkrankung.
Wissenschaftlichen Studien zufolge lassen sich drei Phasen der Einsamkeit unterscheiden.
1. Die chronische Einsamkeit
Es handelt sich hier um die schwerste Form! Das Einsamkeitsgefühl hält über Monate oder Jahre an. Wir versteinern. Alle unsere Fähigkeiten, Kontakte aufzunehmen und aufrecht zuerhalten, für ander attraktiv zu sein, Lob zu geben oder zuerhalten, sind verschwunden.
Andere wissen nichts mehr mit uns anzufangen. Wir fühlen uns abgelehnt und verlieren immer mehr das Vertrauen in unsere Fähigkeiten. Wir ziehen uns zurück!
2. Die momentane, latente Einsamkeit
Hier dauert dieses lähmente Gefühl der Einsamkeit nur kurze Zeit und ist eine Reaktion auf äußere Umstände, wie beispielsweise der Jobverlust, ein Umzug, Krankheit oder der Weggang der Kinder in das eigene Leben. All diese Faktoren trennen uns von Vertrautem und lässt uns das Gefühl erleben, abgeschnitten zu sein von allem was uns vertraut war.
Diese Phase der Einsamkeit ist nicht schädlich, sondern kann hilfreich sein, alles aus einer neue Perspektive zu betrachten, die uns neue Wege, neue Ansatzpunkte für die Veränderung in unserem Leben.
3. Der langsame Rückzug
Die Einsamkeit beginnt, unser Dauerbegleiter zu sein.Sie begleitet uns wie ein Schatten. Unsere Fähigkeit, Kontakte herzustellen und uns mit anderen Menschen zu unterhalten, nehmen langsam ab. Wir verlernen zu lächeln und über Alltäglichkeiten zu reden.


